25. September 2021

Tagesfahrt ins Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma


Am Samstag, den 25.9.2021 organisieren die Landesarbeitsgemeinschaft Erinnerungsarbeit im Saarland (LAGE) und die Evangelische Akademie des Saarlandes eine Tagesfahrt ins Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma nach Heidelberg.

Nachdem die Bundesrepublik erst 1995 Sinti und Roma als nationale Minderheit anerkannt hat, konnte 1997 das Zentrum in Heidelberg als weiterer Meilenstein für die staatliche und gesellschaftliche Anerkennung dieser Minderheit eröffnet werden. Neben der Bürgerrechtsarbeit und der Befassung mit der 600jährigen Kulturgeschichte der Sinti und Roma ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt des Zentrums die Erforschung und Dokumentation des durch das nationalsozialistische Deutschland verübten Holocaust an den europäischen Sinti und Roma.

Schätzungsweise fielen in Europa bis zu 500.000 Sinti und Roma dem NS-Terror zum Opfer.
Von den rund 40.000 deutschen und österreichischen Sinti und Roma wurden mehr als 25.000 ermordet. Seit 2021 erinnert das Denkmal für die Ermordeten in der Nähe des Berliner Reichstags an den Völkermord.

Am 25.9.2021 werden die Teilnehmenden durch das Zentrum geführt und haben im Anschluss die Gelegenheit mit dem Vorsitzenden des Zentralrates der Sinti und Roma, Herrn Romani Rose, zu sprechen. Dabei sollen geschichtliche und aktuelle Themen eine Rolle spielen.

Treffpunkt am 25.9.2021 ist um 8 Uhr der Busparkplatz an der Ludwigskirche/Am Ludwigsplatz in Saarbrücken.

Die Kosten betragen 55 Euro (Mitglieder der LAGE frei).

Wer an einem gemeinsamen Mittagessen nach dem Dokumentationszentrum teilnehmen möchte (Selbstzahlerbasis) möge das bei der Anmeldung bitte angeben.

Ab 14 Uhr wird es Zeit zur freien Verfügung in Heidelberg geben. Um 17 Uhr Rückfahrt nach Saarbrücken.

Anmeldung bis 15.9.2021 über:

Evangelische Akademie des Saarlandes, Tel. 06898/ 169622, Fax 169632, mail: buero@eva-a.de





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