05. Juni 2019

„Nacht der Kirchen“ an Pfingstsonntag wird auf dem Ludwigsplatz in Saarbrücken eröffnet


Zum elften Mal findet an Pfingstsonntag, 9. Juni, im Saarland die „Nacht der Kirchen“ statt. 50 Gotteshäuser werden Ihre Türen öffnen und ein vielfältiges Programm anbieten. Kirchen werden zu Kinosälen, Konzerthallen, Meditationsräumen oder Kleinkunstbühnen.

Zum ersten Mal wird die „Nacht der Kirchen“ im Saarland mit einer Open-Air-Veranstaltung um 18 Uhr auf dem Saarbrücker Ludwigsplatz eröffnet. Die Eröffnung steht unter dem Motto „Wovon wir träumen“. Menschen aus drei Generationen kommen miteinander ins Gespräch über ihre Träume, ihre Visionen und wie sie diese verwirklichen können, aber auch über geplatzte Träume.

Musikalisch gestaltet wird die Veranstaltung von der Messdiener-Band „Holytones“ aus St. Wendel-Winterbach. Sie spielen eigene und bekannte Popsongs über Träume. Auch der Schirmherr, Ministerpräsident Tobias Hans, wird wieder in der Eröffnung mitwirken.  Die Eröffnung* wird für Gehörlose und schwerhörige Menschen in Gebärdensprache übersetzt.

 Im Anschluss an die Eröffnung verteilen die Mitwirkenden mit einem Segenswort das Pfingstlicht an Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden und Pfarreien weiter, die sich an der „Nacht der Kirchen“ beteiligen.

 „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder so viele Gemeinden dabei sind, oft auch in ökumenischer Partnerschaft“, sagte Dominik Holl von der Bischöflichen Pressestelle des Bistums Trier. Zum ersten Mal beteilige sich auch die Neuapostolische Kirche. Das zeige einmal mehr, dass die Nacht der Kirchen eine gemeinschaftliche christliche Aktion ist, „die über Grenzen hinweg wirkt“.

 Christinnen und Christen aus dem ganzen Saarland bereiten die Orte vor, in denen sie normalerweise Gottesdienste feiern, um sie auf eine neue Weise zu präsentieren. „Sie laden die Menschen dazu ein, ihre Kirchen einmal von einer ganz anderen Seite zu entdecken. Wir wollen unser christliches Profil aufzeigen und unsere Kirchenräume erfahrbar machen“, sagte Markus Karsch, Superintendent des Kirchenkreises Saar-Ost. „Egal welcher Religion Sie angehören, oder woher Sie kommen“, lädt Karsch alle Saarländerinnen und Saarländer ein. „Erleben Sie, wie Menschen ein Stück ihrer Träume von Kirche wahr werden lassen. Bunt und vielgestaltig, mal frisch und frech, mal brav, mal ganz anders und mal ganz vertraut – einfach traumhaft! Das ist für mich die Nacht der Kirchen. Kommen Sie und träumen Sie mit!“

 Die beteiligten Gemeinden im ganzen Saarland - von Homburg bis Dillingen und von Saarbrücken-Brebach bis Weiskirchen-Rappweiler - wollen mit ihren Angeboten den Dialog zwischen den Kulturen, Religionen, Konfessionen und Generationen fördern, Vielfalt anbieten und zulassen. Die Evangelische Kirchengemeinde Lebach bietet eine Kabarett-Kirche an. „Wir haben festgestellt, dass es viele Parallelen zwischen 1920 und 2019 gibt“, sagt Gemeindepfarrerin Andrea Sattler. „Mit unserer Revue „Notwendige Antworten auf überflüssige Fragen“ wollen wir sensibilisieren für Demokratie, Gerechtigkeit und gegen Nationalismus, etwa mit Texten von Kurt Tucholsky, Erich Kästner oder Mascha Kaléko.“  Gewürzt werde das Programm mit Liedern aus den 20er Jahren.

 Karsch bedankte sich bei allen, die vor Ort mit viel Herzblut und Engagement ihren Beitrag zur „Nacht der Kirchen“ planen und durchführen. Ohne die vielen ehrenamtlich engagierten und motivierten Menschen gäbe es keine „Nacht der Kirchen“.

Weitere Infos auch unter: www.nacht-der-kirchen-saar.de

 

Die Nacht der Kirchen wird unterstützt

von der Vereinigten Volksbank e. G, der Pax-Bank, der Firma Kerzen Pazen,

dem Ministerpräsidenten des Saarlandes und der Landeshauptstadt Saarbrücken. Medienpartner ist der WOCHENSPIEGEL.

*Bei schlechtem Wetter findet die Eröffnung in der Ludwigskirche statt.


Das Programmheft zum Herunterladen.



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